Bericht der Stammesfahrt nach Irland vom 05.07.2025 bis 19.07.2025

Lá maith oder guten Tag. So hieß es auf der ersten Seite unserer Fahrtenheftchen, die wir noch in der S-Bahn nach Frankfurt studierten. Der Führungskreis hatte entschieden, dass wir, anders als andere Stämme für die Anreise nach Irland nur Bus und Bahn (und Fähre) zu nutzen. Also ging es über Frankfurt, einen ungeplanten vierstündigen Aufenthalt in Aachen (DB macht DB-Sachen) SEV nach Liège, Brüssel HbF – bei dem uns Jan vorm Verlust aller Messer und Beile gerettet hat, die wir leider nicht auf den Eurostar mitnehmen konnten – nach London. Von dort aus ging es mit dem Zug über Wales und der Fähre nach Dublin. Jakob organisierte noch über eine Verbindung zu lokalen Pfadfindern eine gemeinsame Schlafstätte, bei der wir einen letzten gemeinsamen Abend verbrachten. Dann teilten wir uns in unsere Sippen auf. 

Für Sippe Orca zusammen mit ein paar Pirols ging es am nächsten Morgen früh los. Wir hatten uns vorgenommen den Wicklow Way, einen berühmten irischen Wanderweg ~140 km von Anfang bis Ende zu laufen. Über einen Lidl, bei dem wir ein heiß begehrtes Messer ergattern konnten ging es auch schon los. Berge hoch, Berge runter vorbei an einem Meer aus Gras, das sich auf beiden Seiten des Weges erstreckte, vorbei an Wasserfällen und natürlich einer Unmenge an Schafen, vergingen die ersten Tage, trotz der müden Knochen und Mückenplage wie im Flug. Auch das im Fahrtenheftchen eingeschlossene Fahrtenbingo erhielt mehr und mehr Kreuze. An einem dieser Tage, der von einer Verletzung etwas entschleunigt wurde, teilten wir uns auf und die Pirols fuhren etwas vor, um kurz zu erholen. Die Orcas holten dann mit über 50km in zwei Tagen bald auf und es war ein baldiges wiedersehen. Unser Bergfest feierten wir im Garten, genauer gesagt auf dem Fußballplatz einer Villa oberhalb eines Dorfes welcher uns angeboten wurde, Sinnbild für die wirklich extrem freundlichen und zuvorkommenden Iren, die uns Mal um Mal überraschten. 

Am Ende fuhren wir nochmal nach Cork, um uns mit den anderen Gruppen zu treffen. Dass das Wetter miserabel war, tat unserer Freude keinen Abriss und wir tauschen Geschichten aus, aßen zusammen, veranstalteten fetzige Singerunden und ehrten beim Fahrtenabend die Sieger des Bingos, das von den Gruppen Turmfalke und Orca+Rest gewonnen wurde.

Von dort aus ging es dann mit Zug, Fähre und noch mehr Zügen, ohne große Komplikationen wieder nach Hause. 

 

Gut Pfad 

Laurin

 

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